Fronleichnamsschützenkompanie Hörbranz
 

 

Früher war der Schütze mit einer weißen Hose, die unterhalb der Knie in Gamaschen steckte und einem blauen Frack bekleidet. Als Kopfbedeckung hatte er einen Schiffhut, ähnlich wie ihn heute die Offiziere tragen. Diesen trug der Schütze jedoch quer. Die Bewaffnung bestand aus Säbel und Gewehr. Die Uniformierung der Musiker war dieselbe. Auch sie führten einen Säbel mit, der jedoch später abgeschafft wurde.

Heute trägt der Schütze eine blaue Hose mit roten Streifen, einen blauen Frack und dazu schwarze Schuhe. Über dem Frack trägt er zwei weiße Lederriemen an denen eine Bajonettscheide und eine Patronentasche angebracht sind. Als Kopfbedeckung trägt er einen Tschako. Bewaffnet ist der Schütze mit einem Vorderladergewehr mit aufgestecktem Bajonett. Die Grenadiere, der Werber und der Feldwebel haben neben dem Gewehr auch einen Säbel.

Quelle: Archiv FronleichnamsschützenkompanieDie Uniform der Artillerie stammt vom k. u. k. Feldartillerieregiment Nr.2 ( 1772 - 1854). Das Artilleriekorps trägt bräunlich-beige Uniformen und ist mit zwei Vorderladerkanonen bewaffnet. Zudem trägt jeder Artillerist einen Säbel. Auch der Hut unterscheidet sich von der Ausführung her gegenüber den anderen. Die höheren Dienstgrade der Artillerie sind beim nachmittäglichen Umzug beritten. Auch die zwei Kanonen werden bei diesem Anlass zweispännig von Pferden gezogen.

Das Bild zeigt den Schützen, den Musiker, den Artilleristen und den Grenadier.