| Fronleichnamsschützenkompanie
Hörbranz |
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Besondere Ausrückungen Das Jahr 1809 als einem Höhepunkt in der Zeit der Freiheitskriege gegen Napoleon hatte in Tirol und Vorarlberg immer einen besonderen historischen Stellenwert. Aus diesem Grund wurde schon im Jahre 1909 eine Jahrhundertfeier seitens des Landes Vorarlberg in Bregenz feierlich begangen. Ein großartiger Festzug zeigte in zahlreichen Gruppen Bilder von der Zeit der alemannische Besiedelung an bis zu den Kriegen der napoleonischen Epoche. In diesem Zug stellten die Hörbranzer Schützen die anmarschierenden französischen Truppen dar. Zum Schluss defilierte die Kompanie in einer glänzenden Parade vor Kaiser Franz Josef. Aus Anlass des 150-Jahr-Jubiläums wurde 1959 wiederum in Bregenz eine große Feier veranstaltet, an welcher unter anderem die historischen Vorarlberger Schützenkompanien, allem voran die Hörbranzer Fronleichnamsschützen beteiligt waren. Die 175-Jahr-Feier des Gedenkens an das Schicksalsjahr 1809 wurde 1984 von den Ländern Tirol und Vorarlberg gemeinsam in Innsbruck in sehr eindrucksvoller Weise veranstaltet. Den Höhepunkt bildet ein Festzug durch die Straßen der Tiroler Landeshauptstadt, an der sich Schützenkompanien, Musikkapellen und Trachtengruppen aus allen Teilen Tirols, Vorarlbergs, Salzburg und Bayern beteiligen. Die Fronleichnamsschützen aus Hörbranz, von nicht wenigen Zuschauern zunächst für Franzosen gehalten, erhielten besonders großen Beifall und den damals teilnehmenden Schützen ist dieser historische Festtag noch immer in schöner Erinnerung. Solche historische Anlässe oder vaterländische Gedenkfeiern bilden für die Kompanie nur ganz selten Grund für eine außergewöhnliche Ausrückung, denn das in der Tradition begründete Reglement lautet, dass sich die Kompanie normalerweise nicht außerhalb unserer Gemeindegrenzen begibt.
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